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Beiträge von maeggy

    den metzeler dürfte sie auch fahren, wenn im Fahrzeugschein "continental" steht. Die im Fahrzeugschein stehende reifenbindung ist prinzipiell hinfällig und hat keinerlei bestand mehr.

    Nur wenn es für den sportec M3 keine UBB von metzeler für die Duke gibt, kannst du das pech haben, das TÜV oder Polizei nen Aufstand machen.

    Das Fazit verstehe ich nicht ganz. Wenn man eine Reifenfabrikatsbindung im Fahrzeugschein hat kann man doch nur genau die Modelle aufziehen, die vom Hersteller in der UBB eingetragen wurden wenn man keine Strafe riskieren will und nicht was man möchte.

    Die Fabrikatsbindung an einen Reifenhersteller ist prinzipiell aufgehoben, auch wenn diese im Fahrzeugschein steht. JEDOCH GILT: wenn du eine andere reifenmarke verbaust, als jene die im Fahrzeugschein steht, dann musst / solltest du eine UBB des reifenherstellers mit dir führen. In dieser genannten UBB steht drin, welche Reifen (reifen-kombinationen) dieses reifenherstellers für dein Motorrad freigegeben sind.


    Also kannst und darfst du jede Marke montieren.


    Mit meinem Fazit meinte ich nur, dass du jede beliebig reifenmarke fahren darfst, auch wenn im Fahrzeugschein eine bestimmte Marke vermerkt ist.

    Nur sollten vorder- und Hinterradreifen von selben hersteller sein und sie müssen in ihrer Kombination (falls unterschiedliche "Modelle") vom reifenhersteller freigegeben sein (für dein Motorrad).

    "Seit dem Jahr 2000 hat das Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung (BMVBS; heute: BMVI) auf Anraten der europäischen Kommission die generelle Möglichkeit der allgemeinen Reifenfabrikatsbindung gemäß der Richtlinie 92/23 EWG aufgehoben. Diese Richtlinie gilt für Kraftfahrzeuge und Kraftfahrzeuganhänger. Hier sind die in den Fahrzeugpapieren eingetragenen Reifenfabrikatsbindungen nur noch als Empfehlung zu sehen.


    Viele Motorradfahrer irrten in der falschen Annahme, dass diese Änderung auch Motorräder beträfe. Ausschließlich maßgebend für Motorräder ist jedoch die Richtlinie 97/24/EG (Kapitel 1: Reifen von 2- und 3-rädrigen Fahrzeugen und ihre Montage). Hier ist nach Ansicht des Verkehrsministeriums nach wie vor die Möglichkeit einer Reifenfabrikatsbindung gegeben, sofern der jeweilige Fahrzeughersteller hier fahrzeugspezifische Vorgaben definiert. Sachstand ist also eine gültige Reifenfabrikatsbindung für Motorräder, wenn in den Fahrzeugpapieren Eintragungen zu Reifenfabrikaten vorhanden sind.


    Allerdings kann diese eingetragene Fabrikatsbindung durch eine Unbedenklichkeitsbescheinigung (UBB) eines Fahrzeug- oder Reifenherstellers erweitert werden. Auch ist keine erneute Eintragung in die Fahrzeugpapiere vonnöten. Denn durch die oben genannten Prüfungen wird der eindeutige Nachweis erbracht, dass dieses per UBB ausgezeichnete Reifenfabrikat ebenfalls auf diesem Motorradtyp tauglich ist. Die UBB sollte in jedem Fall immer mit den Fahrzeugpapieren mitgeführt werden, so dass es bei polizeilichen Kontrollen oder bei der Hauptuntersuchung des Kraftrades nicht zu Schwierigkeiten kommt. Bauartgeprüfte Reifen sind durch ein „E“ oder „e“ mit einer nachfolgenden Zahl z.B. „1“ für Deutschland als Prüfort gekennzeichnet.


    Im Übrigen gilt das gleiche Prozedere auch für die Änderung auf eine andere Reifengröße. Auch hier muss lediglich eine UBB eines Fahrzeug- oder Reifenherstellers für Ihren Fahrzeugtyp vorliegen und mitgeführt werden."


    Quelle: https://www.ifz.de/reifen-fabrikatsbindung/


    Fazit:

    kannst drauf ziehen, was du willst.

    Für Polizeikontrollen und den TÜV ist es dann aber sehr vom Vorteil, eine reifenfreigabe des Herstellers mitzuführen. Das erleichtert die das Leben.