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Beiträge von species

    Vlcht war das früher mal Standard 120/65... Das ist immerhin 15-20 Jahre her :)

    Wenn man sich den Verlauf der Größen bei der zx6r ansieht, ja, dann liegt das nahe und ich würde vermuten, dass man auch SSP von anderen Herstellern aus dieser Zeit mit dieser Reifendimension findet. Die 65 kam immerhin als erster Schritt nach 120/60 (schon bei der J, nicht erst der A, wie ich gerade gesehen habe). Dass sich das nicht auf Dauer durchsetzen wird, sondern der Trend zu den 120/70 gehen wird, konnte man damals wohl einfach noch nicht wissen.

    Kann mich da mal wer aufklären ? Das sind doch absolute Standardgrößen die man da braucht, da kannst doch absolut jeden gängigen Reifen aufziehen ? Oder ist das bei euch in D schon wieder sowas von wegen Freigabe und dieser ganze Mist ?

    Dank ab diesem Jahr gültiger Neuregelung verlieren die bisher üblichen Reifenfreigaben ihre Gültigkeit. Dafür darf alles gefahren werden, das die richtige Größe und Spezifikation hat. Eine Fabrikatsbindung gibt es nicht. Steht eine in den Papieren, ist diese nun bedeutungslos. Leider ist das ein zweischneidiges Schwert, denn alle, die geänderte Reifendimensionen benötigen, müssen diese nun von einem Prüfer abnehmen und in die Fahrzeugpapiere eintragen lassen. Kacke für alle A-, B- und C-Besitzer, weil es keinen zeitgemäßen Reifen in 120/65 gibt.

    leider gibt es nicht die große Auswahl an Reifen für das Modell.

    Moin. Den Punkt verstehe ich nicht ganz. Die 636G dürfte doch aktuell übliche Reifendimensionen haben (120/70 180/55?), womit du von der Neuregelung der Reifenfreigaben profitierst. Demnach darfst du da alles drauf ziehen, was die richtigen Dimensionen und Spezifikationen hat, was immer der Markt her gibt. Ganz im Gegensatz zu uns armen Schluckern, die ne 636A, B oder C fahren. Des einen Freud, des andern Leid...

    Die Herstellerbindung gibt es ja auch nicht mehr. Sofern das Bike eine EG-Genemigung hat. Dann muss man jetzt EINMAL beim TÜV die "neue" Größe eintragen und gut ist.

    Das ist nun die Frage aller Fragen. Muss der Prüfer gleich alle Fabrikate freigeben oder kann er das auch nur auf ein Modell beschränken? (was ich für wahrscheinlicher halte) @Martin_Nbg's Prüfer macht es wohl ohne Beschränkung, aber ich fürchte, das wird eher die Ausnahme bleiben. Da hätte ich mir mal klarere Aussagen von Seiten des Gesetzgebers gewünscht, damit man dabei nicht auf das Wohlwollen des Prüfers angewiesen ist.


    Die nächste spannende Frage wird sein: Auf welcher Grundlage erfolgt überhaupt die Eintragung durch den Prüfer? Rotty hat oben ja geschrieben "Reifenfreigabe bzw jetzt das service Dokument vom reifen". Nur blöd, dass z.B. Metzeler überhaupt keine Dokumente mehr zu seinen Reifen anbietet1. Conti habe ich mal eben auch gecheckt. Die blenden einen Hinweis auf die neue Verordnung ein, in dem unter anderem steht:

    "Eine von uns ausgestellte Herstellerbescheinigung für die getesteten Fahrzeug-/Reifenkombinationen kann hier als Prüfgrundlage für die Begutachtung gemäß § 21 StVZO dienen, stellt aber keine Garantie für eine erfolgreiche Abnahme und Eintragung in die Zulassungsbescheinigung dar!"


    Ich bin mal gespannt, was mich da noch erwartet, sobald ich im Juli mal Zeit hab, mich um sowas zu kümmern.


    1) Ihr könnt ja mal euer Glück auf metzeler.com versuchen, aber ich finde da nichts mehr an Dokumenten. Conti, Michelin und Bridgestone bieten die bisher üblichen Bescheinigungen noch an.

    niemand wird dir nur 70 Eintragen in Feld 15.1


    Die machen alle in Feld 22 die große + reifen und bei jedem marken / Modell Wechsel kannst neu hin

    Darauf wird es hinauslaufen, fürchte ich.


    So schlimm isses zum Glück ja nun auch wieder nicht, stehen einmal die Dimensionen drin ist es in Ordnung, eine Bindung an Reifenhersteller und -Modell gibt es nicht. Der Reifen muss "nur" die Dimensionen und den Geschwindigkeitsindex (da darf er auch besser sein) dessen einhalten, was in den Papieren steht.


    Das macht das Ganze ja eigentlich noch lächerlicher: Dadurch sind Mischbereifungen (unterschiedlicher Hersteller / Modell) theoretisch völlig legal - soviel zum Thema Steigerung der Verkehrssicherheit.

    Das trifft ja, denke ich, nur auf das zu, was herstellerseitig in die Papiere eingetragen wurde. Wenn ich jetzt aber zu einem Prüfer gehe und mir eine abweichende Größe eintragen lassen will, kann ich mir kaum vorstellen, dass er diese dann für alle Reifenfabrikate freigibt. Dann wäre das ganze an der C ja nur halb so wild, sobald man mal den 70er drin stehen hätte.

    Wie wird es wohl ablaufen? Zum TÜV fahren, neben den üblichen 100 Tacken noch mehr blechen, damit der verfettete Dipl.-Ing. die allseits gegewärtige Gefahr bannt...

    Bin ich auch mal gespannt. Mein Hinterreifen ist fertig, entsprechend gibt's dieses Jahr nen neuen Satz, da ich von den PiPos weg will. Im Oktober meinte der Prüfer ja noch, er könne da gar nichts machen, ich solle Kawasaki anschreiben (ich hatte dazu mal was im Spamfrei geschrieben, falls sich jemand erinnert). Kawasaki hat mich dann wiederum an einen Prüfer verwiesen. Ich werde wohl ein wenig rumtelefonieren und fragen, wer mir den 70er einträgt...